3. Geschäftsbereiche
1. Elektrizitätwerk Rümlang
1.1 Das EWR heute
Heute liefert das EW Rümlang zirka 46 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. 90 Prozent des Gemeindegebietes werden dadurch mit elektrischer Energie versorgt.
Das Elektrizitätswerk Rümlang (EWR) ist genossenschaftlich organisiert geblieben und seit je her bestrebt, die Stromversorgung im Dorfgebiet von Rümlang günstig, zuverlässig und sicher zu gewährleisten.
Aktuell bezieht das EWR die elektrische Energie von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich und verteilt sie auf eigene Rechnung in Rümlang. Ausserhalb unseres elektrischen Versorgungsgebietes liegen Katzenrüti, Letten und das Quartier Bäuler-Eich. Diese werden von den EKZ versorgt.
Vor mehr als 100 Jahren kam der Strom nach Rümlang. 1908 gründeten 43 Rümlanger eine Genossenschaft in Solidarhaftung mit dem Zweck, ihren Mitgliedern und Abonnenten elektrische Energie zu möglichst günstigen Bedingungen abzugeben. Am 1. August wurden dann effektiv 37 Strassenlaternen, sechs Kleinmotoren und 325 Lampen in privaten Haushaltungen mit Strom versorgt. Seit je her beziehen wir den Strom von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ). Das EW Rümlang transformiert den bezogenen Strom und liefert ihn in die Haushalte, ans Gewerbe, sowie an die Industrie.
1.2 Geschichte
1943 beginnt das EWR, Leitungen in den Boden zu verlegen. Ab 1943 werden neue Quartiere im Niederspannungsnetz ausschliesslich ohne Freileitung erschlossen. Der Firmensitz am Lindenweg 6 wird 1968 errichtet.
1991 nimmt die Kompogas AG in Rümlang ihre erste Anlage zur Produktion von Strom und Wärme aus biologischen Abfällen in Betrieb. Dadurch fliesst die damit produzierte Energie erstmals ins EWR-Netz. Auch das Firmengebäude erstrahlt 1995 nach einer Aufstockung in neuem Glanz. Der Einbau einer Wärmepumpe und der wärmetechnischen Sanierung bilden die Hauptneuerungen.
Nachdem 1999 der digitale Empfang den Medienkonsum revolutioniert hat, investiert das EW Rümlang 2001 gemeinsam mit der Gemeinde in ein digitales Leitungsinformationssystem. Dieses System hilft fortan, den Ausbau und Unterhalt der verschiedenen Leitungsnetze effizient zu planen. Freude bereitet 2007 die Weihnachtsbeleuchtung, die das EWR der Bevölkerung von Rümlang geschenkt hat.

2. Kommunikationsanlage RÜKOM
2.1 Die RÜKOM heute
Die RÜKOM ist ein eigenständiger Geschäftsbereich innerhalb des EWR und versorgt das gesamte Gemeindegebiet ausser Bäuler-Eich. Die Signale werden über ein Glasfaserkabel der Cablecom GmbH angeliefert und durch die RÜKOM bis zu den einzelnen Signalübergabestellen in den Häusern verteilt. Im analogen Bereich können damit je ca. 45 TV- und Radiostationen empfangen werden. Zusätzlich ist das Netz natürlich für moderne Zweiwegkommunikation ausgerüstet. So kann der Betrieb von hochleistungsfähigen Internet- und digitalen Telefonverbindungen gewährleistet werden. Als Provider gegenüber dem Kunden tritt hier jedoch die Cablecom auf. Das Netz wurde laufend modernisiert und ist heute imstande, digital tv, hispeed internet und digital phone zu übertragen.
Momentan werden laufend bestehende Koaxialkabel durch moderne Lichtwellenleiter ersetzt. Dadurch besteht auch die Möglichkeit, unseren Kunden einzelne Glasfaserpaare zur Verfügung zu stellen.
2.2 Geschichte
Mit dem Jahr 1978 beginnt das Zeitalter des Kabelfernsehens in Rümlang. Es wurde damit begonnen, ein Kabelnetz für die Übertragung von Fernseh- und Radiosignalen zu erstellen. Dazu wurde die Gemeinschaftsantennenanlage Rümlang (GAR) gegründet. An der Gewerbeausstellung Rüga im Jahr 1978 konnten per Knopfdruck über die Gemeinschaftsantenne 9 Fernseh- und 12 UKW-Radiostationen empfangen werden.
Das Kabelfernsehnetz wird immer mehr zum umfassenden Kommunikationsangebot erweitert. Zusätzlich zu den analogen und digitalen Radio- und TV-Angeboten gewinnen die Sparten hispeed internet und digital phone immer mehr an Bedeutung. An der Generalversammlung vom 18. März 2009 erfolgte die Namensänderung zur RÜKOM
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